Reisetagebuch

Es gibt nichts Schöneres nach einem Urlaub als in Erinnerungen zu schwelgen. Doch, wenn man eine Motorradreise unternimmt und jede Nacht in einer anderen Stadt und einem anderen Hotel übernachtet, geraten die Erinnerungen schnell durcheinander. Deshalb habe ich mir angewöhnt, kleine Reisetagebücher zu führen. Hier stelle ich euch mein letztes von unserer diesjährigen Motorradreise durch Frankreich vor.

Solltet ihr Lust haben, für euren nächsten Urlaub ein ähnliches Tagebuch zu machen, braucht ihr ein gutes Aquarellpapier-Büchlein. Ich hatte mir dafür das Aquarellbuch Large Hardcover schwarz von „Moleskine“ bestellt. Es hat ausreichend viele und starke Seiten, ist handlich und hat neben einer Innentasche, in der man alle  auch noch einen praktischen Gummiverschluss.

Steine

Leider gelingt es mir nicht einmal mehr am Meer, nichts zu tun. Wenn Familie und Freunde entspannt vor sich hin dösen oder sich gar todesmutig in die Wellen des Atlantiks werfen, schweift mein verzweifelter Blick auf der Suche nach Beschäftigung. An den herrlichen Steinstränden der Bretagne kann er sich nur an den Steinen verfangen und ich fange ganz unbewusst an, diese zu sortieren. Zum Glück kann ich Fotos von diesen Sortieranfällen gut in Klasse 9: „Chaos und Ordnung in der Kunst“ gebrauchen. Ich habe also ein Alibi. (Allen, die mich verstehen und sich noch nicht weiter damit beschäftigt haben, kann ich nur LandArt z.B. von Andy Goldsworthy empfehlen.)   Wenn die Steine aber noch größer sind und so herrlich glatt, dass sie sich meinem suchenden Blick nur noch als Malgrund präsentieren, dann müssen sie mit ins Ferienhaus geschleppt und eben bemalt werden.