Quittenernte

Gerade hingen sie noch grün und bepelzt am Baum und schon sind sie gelb und fallen ins nasse Gras. Höchste Zeit für die Ernte. Quitten duften herrlich, haben das schönste Herbstgelb und schmecken (mir!) – aber sie sind leider verdammt hart und somit nur mit Gefahr für zarte Finger zu verarbeiten.

Doch diesmal kam mir eine Idee: Was mit Kürbis funktioniert, muss doch auch mit Quitten klappen –  Weichbacken in großen Stücken 😀Und es funktioniert wunderbar! Extra für euch hab ich (als bereits zwei kleine Gläser feinstes Quittenmus fertig waren) alles mit der Kamera um den Hals wiederholt. Hier die Beschreibung: Den Backofen auf 200 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen und bereitstellen. Die Quitten mit dem schärfsten Messer an Kopf und Stiel beschneiden, auf eine der Schnittseiten stellen, halbieren und die Hälften vierteln. Nun das Kerngehäuse großzügig entfernen. Die Quitten-Teile mit der Schale auf das Blech legen. Bis dieses voll ist, werden die ersten Quittenteile schon bräunlich, aber keine Angst – nach dem Backen sind sie wieder gelb. Also ab damit in den Ofen (Mittelschiene).

Nach ca. 20 Minuten das Backpapier geschickt fassen und so die Quitten in einen Standmixer oder ein höheres Gefäß schütten und pürieren. Dabei ca. drei Esslöffel braunen Rohzucker und etwas Zimt unterrühren. Sicherheitshalber sollte das herrlich gelbe Quittenmus in der Mikrowelle noch einmal aufgekocht werden, bevor es schön heiß in die Gläser kommt. Verwenden kann man es als Brotaufstrich, Backfüllung oder in den Morgenjoghurt. Einfach köstlich!

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